Jugendfreizeit 2021 - Bericht

Gute Stimmung – schlechtes Wetter

An Halloween machten sich 20 Jugendliche und 16 Betreuer auf den Weg Richtung Schramberg im Schwarzwald. Mit privaten PKWs und einem Anhänger konnte das gesamte Gepäck verstaut und das Ziel Wolfach angesteuert werden. Mitten im Wald befand sich das versteckt gelegene Freizeithaus Moosenmättle. Da das Haus noch gereinigt wurde, begann die Gruppe erst einmal mit einer Kennenlernrunde vor dem Haus. Zu diesem Zeitpunkt schien auch noch die Sonne, das sollte sich ab dem nächsten Tag schlagartig ändern und in Dauerregen übergehen. 

Nachdem die Zimmer bezogen waren und das Haus gründlich inspiziert wurde, konnte die Tischtennis-Platte und der Tischkicker im Keller direkt eingeweiht werden. Am Abend stand als erster Programmpunkt eine Halloweenparty auf dem Programm, auf der Tanzfläche tummelten sich Zombies, Hexen, Vampire und viele weitere gruselige Gestalten, die sich rhythmisch im Takt bewegten. Die gesamte Woche über wurde am Vormittag eine Lernstunde eingelegt, bei dieser konnten die Hausaufgaben erledigt, auf die nächste Arbeit gelernt, Vokabeln trainiert und gegenseitig abgefragt werden. Außerdem standen genügend Helfer zur Seite, die unterstützend und erklärend bei den verschiedenen Themen mithelfen konnten. Im Anschluss wurde dann mit allen Mitreisenden geprobt. Von Weihnachtsliedern über weihnachtliche Melodien bis hin zu Filmmusik war alles im Gepäck dabei. 

Am Nachmittag stand täglich ein Computerkurs auf dem Programm. Es wurden Tipps und Tricks besprochen und als Wochenaufgabe gemeinsam ein Kurzfilm zur Freizeit erarbeitet. Dabei sollte Bild, Video, Ton und Text in ein Projekt integriert werden. Die mehr als gelungenen Ergebnisse führten die Jugendlichen am Abschlussabend vor und ernteten dabei tosenden Applaus. Des Weiteren standen ein mehrtägiges Hausspiel, ein nach Innen verlegtes Geländespiel und Basteln am Nachmittag auf dem Programm. Letzteres wurde direkt am ersten Tag durchgeführt, da es eine nützliche Sache war. Jeder bemalte seine eigene Teetasse, die mit einem eigenen Ausmalbild und Namen vorgedruckt war. Anschließend wurde die Farbe im Backofen ausgehärtet und die Tasse war ab sofort benutzbar. Dadurch war während der gesamten Woche ganz klar die Tasse gekennzeichnet und Verwechslungen konnten somit ausgeschlossen werden. Beim Hausspiel und Geländespiel kam es auf Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Gedächtnisvermögen an. Die Jugendlichen waren in 3er Gruppen im Haus unterwegs und mussten dort an vielen verschiedenen Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Von Sackhüpfen, Weitsprung und Seilspringen über Merk- und Schätzspiele bis hin zum Fischen von Seifenstücken mit den Zehen aus einem mit warmem Wasser gefüllten Zuber war alles dabei. Bis zum Abendessen gab es viel freie Zeit die mit Brettspielen, Tischtennis, Tischkicker oder Musikhören gefüllt wurde. Der ein oder andere Jugendliche verirrte sich auch freiwillig in die Probe der „Stadtkapelle". Dort wurden eine Stunde lang vor dem Abendessen neue und alte Melodien angespielt. 

Abends standen neben der Halloween-Party noch die folgenden Programmpunkte an: Jeopardy, Brettspieleabend, Grillen am Lagerfeuer mit Gitarre und Singen, Casinoabend und Eine:r schlägt sie alle. Das Grillen wurde kurzerhand vom Stock umdisponiert in die Pfanne, das Lagerfeuer gestrichen und die Gitarre mit Gesang ans Abendessen gepackt. Schick gekleidet trat die Spieltruppe in die Casinohalle und konnte mit Chips ihr Glück an den verschiedenen Spieltischen mit UNO, Roulette, Poker, Saboteur, Zock `n` Roll und Las Vegas versuchen. An der Candy-Bar konnten die gewonnenen Chips in Süßigkeiten eingetauscht werden. Zum Abschluss der Woche gab es wieder einmal das legendäre Spiel „Schlagt die Betreuer“, dieses Mal abgeleitet von der Fernseher Show „Eine;r schlägt sie alle“. Es standen 33 Spiele an um die Sieger zu ermitteln. Die ersten 10 Runden wurden gemeinsam gespielt und anschließend ging es in die zwei Finalrunden. Als Beispiel seien hier genannt: Papierflieger auf Geschwindigkeit basteln, Teebeutel Weitwurf, Notenständer auf Geschwindigkeit auf- und abbauen, Haus auf Papier nähen, Lieder in Jahrzehnte einordnen und und und. Am Ende stand es 3 Betreuer gegen 3 Jugendliche. Im Finale mussten Tennisbälle mit den Knien vom Boden aufgehoben und über eine Ziellinie transportiert werden. Hier mussten sich die Betreuer ganz klar von den Jugendlichen geschlagen geben. Somit ging dieser Sieg an alle Jugendlichen. 

Diese Jugendfreizeit konnte natürlich nicht einfach so durchgeführt werden, sämtliche Hygienemaßnahmen mussten vorbereitet und eingehalten werden. Als Beispiel seien hier genannt: das Hygienekonzept auszuarbeiten; die Schulung zum Ausbruchsmanagement bei der Stadt zu besuchen; Toiletten, Duschen, Handläufe, Türklinken und Lichtschalter täglich zu desinfizieren; Mülleimer, Seife, Desinfektion und Papier täglich zu kontrollieren. So viel Seife wie in diesem Jahr wurde auf jeden Fall noch nie zuvor benötigt. Das Lüftungskonzept musste ebenfalls umgesetzt und eingehalten werden. Außerdem wurden alle Teilnehmer, ohne Rücksicht auf Geimpfte, vor und während der Freizeit mit Antigen-Schnelltests getestet. Das Team der Küche hat sich auch in diesem Jahr wieder übertroffen. Auf dem Speiseplan für die Woche standen: Schnitzel mit Kartoffelsalat und gemischtem Salat, Maultaschen mit Kartoffelsalat und gemischtem Salat, Cevapcici mit Djuvec Reis und Salat sowie Spaghetti mit Tomatensoße und Salat. Beim Frühstücksbuffet war für jeden etwas dabei: Orangensaft, Kaba und Tee, frisch aufgebackene Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, viele verschiedene Müsli und Cornflakes und der frisch geschnittene Obstsalat ließen absolut keinen Wunsch offen. Alles in allem war es trotz des schlechten Wetters wieder eine wunderschöne und gelungene Jugendfreizeit. Keiner wurde verletzt und alle kamen halbwegs gesund zurück (der ein oder andere Schnupfen durch das Lüften blieb leider nicht ganz aus). An dieser Stelle gilt ein ganz großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Betreuerinnen und Betreuer für die Vorbereitungen und durchgeführten Maßnahmen vor Ort. Last but not least den unersetzlichen Damen in der Küche ohne die die Jugendfreizeit mit Sicherheit nur halb so gut wäre. Außerdem vielen Dank an: Die Stadt Ditzingen für die Unterstützung der Vorbereitungen beim Ausbruchsmanagement, den Spenderinnen und Spendern für die Kartoffeln, Äpfel, Nachtische, Desinfektionsmittel, Handschuhe, Tassen und Preise. Alle Kuchenbäcker und Kuchenbäckerinnen – es war sehr sehr lecker.    

 

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