Hocketse mit internationalem Flair

Mitte Juli hatte der Musikverein wieder zur Hocketse „GlemsHock“ geladen und lockte mit einem besonderen Programm zahlreiche Besucher vor das Musikerheim. Los ging es am Freitagabend (19. Juli) gleich mit heißen Rhythmen und heißen Temperaturen. „Mario & Friends“ unterhielten das Publikum mit einem bunten Mix von Oldies bis hin zu Rock- und Pop-Klassikern. Dazu servierte das Team vom Musikverein leckere Burger vom Grill, kühles Bier oder auch den einen oder anderen Aperol Spritz.
Aufgrund des Stadtjubiläums hatte sich darüber hinaus die Jugendkapelle der Partnerstadt Gyula angekündigt, die am Samstag ihren großen Auftritt hatten. Nachdem die Musikerinnen und Musiker vormittags von Bürgermeister Ulrich Bahmer im Bürgersaal empfangen wurden, unterhielten sie zunächst die Besucher vor dem Stadtmuseum.

Gestärkt mit schwäbischen Maultaschen mit Kartoffelsalat im Musikerheim, ging es für die Gäste aus Ungarn weiter. Einer kurzen Probe mit den Jugendorchestern des Musikvereins und der Jugendmusikschule Ditzingen, folgte der große Auftritt am zweiten Tag des „GlemsHock“. Denn die Orchester traten nicht nur einzeln auf, sondern vier Stücke wurden auch von allen gemeinsam vorgetragen. Dazu gab es beeindruckende Tanzeinlagen zur Live-Musik durch die Majorette-Tänzerinnen aus Gyula. Parallel dazu hatten vor allem die jüngeren Besucher großen Spaß beim Musikparcours auf der Wiese. Im Anschluss ließ die Stadtkapelle den lauen Sommerabend ausklingen. Die Gäste waren dabei so davon angetan, dass sie sich teilweise dazusetzten und gemeinsam mit der Kapelle unter der Leitung von Peter Pfeiffer musizierten.
Zwei Tage erfolgreiche Hocketse lagen hinter dem Musikverein. Doch natürlich ließen es sich die Gastgeber nicht nehmen die ungarischen Gäste mit einem Frühstück am Sonntagmorgen zu verabschieden. Und fast hätte ein Flügelhorn ungarische Luft schnuppern müssen: Beim Verladen der Instrumente wurde eines zu viel eingepackt.
Doch es wurde noch rechtzeitig bemerkt und morgens aus dem Bus gerettet und der Besitzerin wieder übergeben.